Sooo - nach zwei Wochen Urlaub bin ich wieder zurueck. Am Dienstag Mittag bin ich gelandet. Flug und Umsteigen hat alles wunderbar gepasst nur das Warten aufs Gepaeck hat ein wenig Zeit in Anspruch genommen. Ansage war, dass der Zoll wohl nochmal die Ladung ins Auge nimmt. Das heisst jeder musste knapp eine Stunde auf das Gepaeck warten. Als dann alle Ihr Gepaeck hatten und ich noch immer vor dem Band stand hab ich mir so meine Gedanken gemacht. Also ab zum Lost&Found Schalter und den NICHT-englisch sprechenden Damen versucht klar zu machen was ich vermisse. Hat aber trotz erster Bedenken wunderbar mit der Zeichensprache funktioniert. Ich bin dann anstatt des Koffers mit einem Zettel nach Hause gefahren. Gluecklicherweise hatte ich noch ein paar Klamotten da, sodass ich ohne Weiteres am naechsten Morgen zur Arbeit gehen konnte.
Am darauffolgenden Tag - Mittwoch - erhielt ich dann am Mittag einen Anruf. Auf Chinesisch quasselte einer was - als ich dann sagte, dass ich nur englisch spreche hoerte ich kurz Capital Airport, dann ein chinesisches Gewusel im Hintergrund und das wars - aufgelegt.
Kurze Zeit spaeter ruft mich dann die Hausverwaltung von meiner Wohnung an und erzaehlt mir in gebrochenem Englisch, dass ein Koffer da sei und fragt ob er mir gehoert - Klar gehoert der mir... Als ich dann am Nachmittag nach Hause komme bin ich direkt bei der Verwaltung vorbei - kein Koffer da... Die Dame am Telefon wollte mir sagen, dass jemand vom Flughafen angerufen hat und den Koffer vorbeibringen will. Naja am Abend war es dann endlich soweit - diesmal konnte der Koffer dann wirklich abgeholt werden.
Naja bis auf die Geschichte gibt es eigentlich nur noch das Wetter. Das Wetter ist im Moment der Horror hier. 35 Grad und Luftfeuchtigkeiten wie in der Sauna. Mit weniger Luftfeuchtigkeit war das vor Wochen noch super auszuhalten aber so treibt das Wetter einem bei jeder Bewegung Schweiss auf die Stirn. Aetzend sind vor allen Dingen die heissen Winde, die noch waermer zu sein scheinen als die normale Luft.
Naja noch nicht mal mehr 15 Tage dann bin ich wieder zu Hause. Man geht das fix :)
Donnerstag, 3. Juli 2008
Freitag, 6. Juni 2008
Nach langer Zeit
Nach langer Zeit berichte ich dann mal wieder aus China. Soo tragisch viel ist hier nicht passiert um es direkt vorne weg zu nehmen.
MOB Tour:
Am letzten Mai Wochenende bin ich mit dem MOB (Mountainbikers of Beijing), einer ehemaligen(!!!) Triathlontruppe nach Pinggu gefahren. Auf dem Plan standen 50km und knapp 1000hm. Die An- und Abfahrt hab ich auch mit dem Rad erledigt - also einmal von uns nach Peking Innenstadt und Abends wieder zurueck. Die Tour war dann in nem kleinen Kaff namens Pinggu im fernen Osten der Stadt. Viele Berge und ein paar Stauseen. Bei geilstem Wetter sind wir dann da die Berge hochgekraxelt - ich hab einen Franzosen gefunden, mit dem ich dann vorne weg gejagt bin. Oben angekommen hatten wir uns dann erstmal ne knappe Stunde Pause verdient. Die aelteren Gesteine der Truppe sind ja nicht mehr so schnell ;) Naja die Abfahrt war dann mehr als besch..., da die unfahrbar war und wir die Raeder meistens geschultert runter getragen haben. Nichts desto trotz ein cooler Ausflug ins Hinterland.
Bird's nest:
Am Sonntag dadrauf haben wir uns dann das Bird's Nest angeguckt. Das ist die Hauptaustragungsstaette der olympischen Spiele. Hier hatten wir Karten fuer Good Luck Beijing - die Spiele zum Test der Stadien. Sehr cooles Erlebnis mal drin gewesen zu sein.
Laoshan - Fragrant Hills:
Am letzten Wochenende bin ich mit einem vom MOB - ein ziemlich fitter Australier - zu den Fragrant Hills aufgebrochen. Angeblich das Mountainbike Mekka der Region. Dort angekommen hat man es dann auch gemerkt - steile Berge - enge Trails und ein Haufen chinesischer Mountainbiker. Alle durchaus fit und auf geilen Bikes unterwegs. War echt ne Reise wert - ich hoffe, dass ich den Trip nochmal mache. Am Abend hatte ich dann 7Std Fahrzeit, 110km und knapp 1000hm aufm Tacho. Echt ein cooler Tag.
Was dieses Wochenende ansteht weiss ich noch nicht so recht - aufgrund des Drachenbootfestes(?) steh ich quasi vor einem langen Wochenende :) Mal sehen was man da so machen kann...
Naechste Woche bin ich dann auch schon wieder fuer nen kurzen Besuch zu Hause...
MOB Tour:
Am letzten Mai Wochenende bin ich mit dem MOB (Mountainbikers of Beijing), einer ehemaligen(!!!) Triathlontruppe nach Pinggu gefahren. Auf dem Plan standen 50km und knapp 1000hm. Die An- und Abfahrt hab ich auch mit dem Rad erledigt - also einmal von uns nach Peking Innenstadt und Abends wieder zurueck. Die Tour war dann in nem kleinen Kaff namens Pinggu im fernen Osten der Stadt. Viele Berge und ein paar Stauseen. Bei geilstem Wetter sind wir dann da die Berge hochgekraxelt - ich hab einen Franzosen gefunden, mit dem ich dann vorne weg gejagt bin. Oben angekommen hatten wir uns dann erstmal ne knappe Stunde Pause verdient. Die aelteren Gesteine der Truppe sind ja nicht mehr so schnell ;) Naja die Abfahrt war dann mehr als besch..., da die unfahrbar war und wir die Raeder meistens geschultert runter getragen haben. Nichts desto trotz ein cooler Ausflug ins Hinterland.
Bird's nest:
Am Sonntag dadrauf haben wir uns dann das Bird's Nest angeguckt. Das ist die Hauptaustragungsstaette der olympischen Spiele. Hier hatten wir Karten fuer Good Luck Beijing - die Spiele zum Test der Stadien. Sehr cooles Erlebnis mal drin gewesen zu sein.
Laoshan - Fragrant Hills:
Am letzten Wochenende bin ich mit einem vom MOB - ein ziemlich fitter Australier - zu den Fragrant Hills aufgebrochen. Angeblich das Mountainbike Mekka der Region. Dort angekommen hat man es dann auch gemerkt - steile Berge - enge Trails und ein Haufen chinesischer Mountainbiker. Alle durchaus fit und auf geilen Bikes unterwegs. War echt ne Reise wert - ich hoffe, dass ich den Trip nochmal mache. Am Abend hatte ich dann 7Std Fahrzeit, 110km und knapp 1000hm aufm Tacho. Echt ein cooler Tag.
Was dieses Wochenende ansteht weiss ich noch nicht so recht - aufgrund des Drachenbootfestes(?) steh ich quasi vor einem langen Wochenende :) Mal sehen was man da so machen kann...
Naechste Woche bin ich dann auch schon wieder fuer nen kurzen Besuch zu Hause...
Dienstag, 20. Mai 2008
Montag, 19. Mai 2008
Schlafen im Stau, ein ganz kurzes Wochenende und wieder zurueck auf die Arbeit

Die Odyssey:
Das letzte Wochenende begann mit der wohl laengsten Heimfahrt, die ich je hatte. Fuer 5km Strecke haben wir glatte 1: 35h gebraucht. Los gings am Tor mit der Entscheidung rechts oder linksrum. Und genau hier lag schon der Fehler. Linksrum - also auf normalem Weg - gings Richtung zu Hause. Ich muss dazu sagen, dass die Chinesen grade die Hauptstrasse auf der wir jeden Tag zur Arbeit und zurueck fahren halb gesperrt haben, da die da die U Bahn hinbauen. Also Strasse halb gesperrt und Rush Hour. Der Fahrer - ein Lufthansa Mitarbeiter - wurde schon zu Beginn sehr nervoes und bei der ersten verstopften Kreuzung entschied er sich fuer eine Alternativ Route. Verstopfte Kreuzungen sind hier nichts ungewoehnliches. Ich hab mir berichten lassen, dass es Ampelkreuzungen(!) gibt, bei der die Aufloesung eines Knotens auch schonmal 30min in Anspruch nehmen kann. Also - alternativ Route. Schnell wurde klar, dass die alternativ Route als Hauptroute der meisten anderen Verkehrsteilnehmer genutzt wurde, was bedeutet, dass auch die verstopft war. Hunderte Taxis, dazwischen LKWs und Busse und wir in einer engen Strasse. Ein wahnsinniger Laerm und eine fantastische Luft. Es hat keine 10min gedauert da war ich dann auch schon weg - gluecklicherweise hatte ich noch ein bisschen Jet Lag in den Knochen... Unser Fahrer wurde jedenfalls ziemlich nervoes und versuchte jede Luecke mit zu nehmen. Immer wenn er grade seine Karre im Verkehr gedreht hatte ging es in der Gegenrichtung weiter. Naja - irgendwie haben wir es dann doch geschafft und kurz vor 8 war ich dann von der Arbeit zu Hause.
Samstag Abend:
Mit Besuch von den anderen Jungs gings am Samstag dann feiern. Erst nach Hou Hai ins Kneipenviertel ein paar Bier. Dort noch in ne Disko und danach direkt in ne Shot Bar. Dort die Karte einmal rauf und runter und dann zum Worker's Stadium in Mix. Eine der groessten Diskos hier. Dort erinner ich mich dann nur noch schleierhaft - ums kurz zu machen ;) wir waren dann morgens als es hell war wieder zu Hause - bzw. erstmal am McDonalds. Der Sonntag begann dann umso spaeter - aber dafuer ging es direkt mit einer Shopping Tour los. Hat sich mal wieder sehr gelohnt :)
Montag:
Naja und waehrend Ihr alle noch zu Hause im Bett liegt hab ich mich heute Morgen auf den Weg zur Arbeit gemacht. Da ich alle Manager verpasst hab musste ich dann mit dem Taxi zur Arbeit fahren. Das passiert schonmal und ist nicht teurer als der Bus in Deutschland.
Das letzte Wochenende begann mit der wohl laengsten Heimfahrt, die ich je hatte. Fuer 5km Strecke haben wir glatte 1: 35h gebraucht. Los gings am Tor mit der Entscheidung rechts oder linksrum. Und genau hier lag schon der Fehler. Linksrum - also auf normalem Weg - gings Richtung zu Hause. Ich muss dazu sagen, dass die Chinesen grade die Hauptstrasse auf der wir jeden Tag zur Arbeit und zurueck fahren halb gesperrt haben, da die da die U Bahn hinbauen. Also Strasse halb gesperrt und Rush Hour. Der Fahrer - ein Lufthansa Mitarbeiter - wurde schon zu Beginn sehr nervoes und bei der ersten verstopften Kreuzung entschied er sich fuer eine Alternativ Route. Verstopfte Kreuzungen sind hier nichts ungewoehnliches. Ich hab mir berichten lassen, dass es Ampelkreuzungen(!) gibt, bei der die Aufloesung eines Knotens auch schonmal 30min in Anspruch nehmen kann. Also - alternativ Route. Schnell wurde klar, dass die alternativ Route als Hauptroute der meisten anderen Verkehrsteilnehmer genutzt wurde, was bedeutet, dass auch die verstopft war. Hunderte Taxis, dazwischen LKWs und Busse und wir in einer engen Strasse. Ein wahnsinniger Laerm und eine fantastische Luft. Es hat keine 10min gedauert da war ich dann auch schon weg - gluecklicherweise hatte ich noch ein bisschen Jet Lag in den Knochen... Unser Fahrer wurde jedenfalls ziemlich nervoes und versuchte jede Luecke mit zu nehmen. Immer wenn er grade seine Karre im Verkehr gedreht hatte ging es in der Gegenrichtung weiter. Naja - irgendwie haben wir es dann doch geschafft und kurz vor 8 war ich dann von der Arbeit zu Hause.
Samstag Abend:
Mit Besuch von den anderen Jungs gings am Samstag dann feiern. Erst nach Hou Hai ins Kneipenviertel ein paar Bier. Dort noch in ne Disko und danach direkt in ne Shot Bar. Dort die Karte einmal rauf und runter und dann zum Worker's Stadium in Mix. Eine der groessten Diskos hier. Dort erinner ich mich dann nur noch schleierhaft - ums kurz zu machen ;) wir waren dann morgens als es hell war wieder zu Hause - bzw. erstmal am McDonalds. Der Sonntag begann dann umso spaeter - aber dafuer ging es direkt mit einer Shopping Tour los. Hat sich mal wieder sehr gelohnt :)
Montag:
Naja und waehrend Ihr alle noch zu Hause im Bett liegt hab ich mich heute Morgen auf den Weg zur Arbeit gemacht. Da ich alle Manager verpasst hab musste ich dann mit dem Taxi zur Arbeit fahren. Das passiert schonmal und ist nicht teurer als der Bus in Deutschland.
Donnerstag, 15. Mai 2008
Einmal Renesse und zurueck
Nachdem ich die letzten zwei Wochen zu Hause bzw. in Renesse verbracht habe, bin ich gestern wieder nach Peking zurueck geflogen. Die Fluege haben super gepasst. Jetzt muss ich nur schnellstmoeglich meine Muedigkeit in den Griff bekommen und dann kann hier alles wieder weiter gehen...
Montag, 28. April 2008
Ein bisschen Peking, das Aviation Museum, Hou Hai und eine Tour nach Huairou
Ein bisschen Peking:
Die letzte Woche fing sehr entspannend an. Wie es sich fuer Auslaender gehoert haben wir uns mal eine, fuer hiesige Verhaeltnisse, wahnsinnig teure Massage abgeholt. Fuer ganze 8 EUR eine Stunde lang durchkneten lassen. Die Anstrengungen der letzten Wochen mussten endlich mal rausgeknetet werden ;) Danach - wie soll es auch anders sein - ging es weiter mit dem Haarschnitt fuer 4 EUR, bei dem eine 20min Kopfmassage natuerlich inklusive war. Ansonsten ging die Woche relativ stressfrei zu Ende - beste Voraussetzungen fuer das Wochenende. Freitag hiess es dann abhaengen auf der Couch um Samstag morgen dann nach einer ausgiebigen Radtour zum Aviation Museum aufzubrechen.
Geplante Abfahrt war 11:40 mit dem Bus. Also bin ich um 8 aus dem Bett um noch ne Tour mit dem Rad zu drehen. Ziel war Huairou. Ich hab dafuer 2 1/2 bis 3 Stunden einkalkuliert. Der Hinweg verlief auch noch relativ problemlos. Nur auf dem Rueckweg gab es dann erste Schwierigkeiten. Ich muss dazu sagen, dass ich nach wie vor die Strassennamen hier nicht lesen kann. Die einzige Strasse an der ich mich orientieren kann ist die G101 - eine groessere Strasse, die erstens ueberall ausgeschildert ist und zweitens bei uns am Compund vorbeifuehrt. Die Strasse hab ich dann auch ohne weiteres gefunden und bin darauf los - aber dann kam leider eine Umleitung. Gefuehrt wurde man zu Beginn durch ein Slum aehnliches Dorf. Die Schilder fuehrten einen mitten dort rein und hoerten dann auf. Durch das viele Abbiegen hatte ich vollkommen die Orientierung verloren. Nach ein wenig rumirren hab ich dann eine groessere Strasse gefunden - aber ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung wo ich war. Ich hab dann zwei Leute am Rand gefragt - natuerlich kein Wort englisch. Ich hab dann vor denen gestanden und den Flieger gemacht und dabei immer wieder Airport gesagt - keine Reaktion. Erst als ich die U Bahn Karte von Peking ausgepackt hatte sagten die "Beijing, Beijing, Beijing" und fuchtelten in eine Richtung. Schien fuer mich also der Weg nach Peking zu sein. 5 min spaeter war ich dann auch wieder on Track. Aber so wirklich wohl war mir nicht dabei - naja. 1 1/2 Stunden spaeter - noch immer auf der gleichen Strasse - bin ich dann doch wieder angekommen. Natuerlich zu spaet - also schnell unter die Dusche und mit dem Taxi Richtung Aviation Museum.
In amerikanischen Filmen sieht man manchmal so Horroszenarien in denen alte Russenjets in Nullo Komma Nix wieder flugfaehig und zum Einsatz gefuehrt werden. Genau das gleiche Gefuehl hatte man dort. Das sah so aus als brauchten die ein paar Wochen Vorlaufzeit und die 2. Weltkriegsflieger starten wieder. Generell waren die Austellungsstuecke sehr heruntergekommen. Aber mit zwei Flugzeugsspezialisten als Fuehrer konnte man echt einiges ueber die Flieger dort erfahren.
Hou Hai:
Nach kurzer Pause nach dem Aviation Museum ging es dann ab in die City in den Bar Distrikt. Alle Kneipen sind um einen See rumgebaut. Echt cool gemacht. Am Ende sind wir dann in einer Disko gelandet. Chinesischer House - sehr witzig und sogar hoerbar. Und am Ende lief doch dann tatsaechlich ein deutsches Hip Hop Lied. Ich hab zwar keine Ahnung von wem das ist, aber die Tanzflaeche war wie leergefegt als das Lied anlief ;) Achja - sehr witzig - um 12 Uhr ging das Licht an und die haben erstmal in grosser Runde Kartenblasen auf der Tanzflaeche gespielt. Total bekloppt die Chinesen.
Sonntag Morgen gings dann wieder nach Huairou. In der Hektik hab ich mir am Samstag weder was von der Stadt noch von dem Stausee angeguckt. Das musste ich nachholen zumal ich den Weg ja jetzt ohne Weiteres kannte.
Montag, 21. April 2008
Chinesische Mauer, eine Regentour und Visum
Am Samstag gings wie angekuendigt zur Mauer. Wir haben uns als Ort Simatai ausgesucht - angeblich die schoenste Stelle in der Naehe von Peking um die Mauer zu besichtigen. Hin und zurueck ging es jeweils mit einem Fahrer und Wagen unseres Arbeitgebers. Der wurde kurzerhand mal zur Samstagsschicht zitiert. Freundlicherweise hat der Kerl dann auch ganze 5! Stunden auf uns in Simatai gewartet waehrend wir uns an der Mauer ausgetobt haben. Die Mauer liegt auf ca. 700m an der Stelle. Man kraxelt die ganze Zeit auf einem Bergkamm. Auf die 700m kommt man mit einem Gondellift - kann man sich vorstellen wie im Skigebiet. Oben angekommen gehts dann auf und ab. Man geht direkt auf der Mauer. Die Oberflaeche der Mauer ist wie eine Treppe gearbeitet, sodass man die enormen Steigungen dann ordentlich gehen kann. Die Stufen der Mauer sind chinesisch-ueblich mal gross mal klein. Das Auge darf also beim Gehen kaum vom Boden genommen werden. Runter gings dann mit einer "Zip-Line". Man wird in ein Stahlseil eingespannt und rauscht an diesem von 700m auf ca. 400m ueber einen See. Sehr coole Abfahrt. Dann noch kurz mit einem Motorboot und schon ist man wieder am Ausgangspunkt der ganzen Reise. Fotos liefer ich von der Mauer noch nach.
Am Abend gings dann noch Richtung Stadt ein wenig Feiern. Coole Party aber nix Spektakulaeres - und zum ersten Mal Preise wie in Deutschland.
Regentour:
Nachdem ich Sonntag wieder halbwegs gradeaus gucken konnte gings dann ab aufs Rad. Hatte mir eigentlich eine Strecke von knapp 90km vorgenommen. Der Regen hat mich dann aber doch ein wenig staerker getroffen als gedacht. Am Vortag noch 27 Grade und dann auf einmal 12 Grad und Regen. Darauf war ich nicht vorbereitet. Hab dann auch die Tour ungefaehr bei der Haelfte abgebrochen und bin wieder nach Hause. Am Schlimmsten war aber eigentlich der Schmutz, der an mir klebte. Schlimmer als jede Mountainbikeausfahrt in Deutschland. Wer mich schonmal in Deutschland nach Hause hat kommen sehen, der weiss wovon ich spreche. Wirklich schlimm was hier in der Luft und von unten so hochkommt.
Visum:
Nach den Unruhen in der letzten Zeit bezgl. der Visapolitik habe ich mein Visum nochmal von den Sekretaerinnen der Geschaeftsleitgung pruefen lassen - alles wasserdicht. Ich darf ein- und ausreisen wie ich es vorhatte.
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